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Poolbillard

Thorsten Hohmann Neunter bei Hangelar Open Von , 22.09.2017

Poolbillard: Weltmeister spielt wieder in der Bundesliga und wird eingeflogen

Thorsten Hohmann, Poolbillard, 2010 © Joachim HerbertEs ist lange her, dass Thorsten Hohmann ein Poolbillardturnier auf deutschem Boden bestritt. Bei den Hangelar Open war es wieder einmal soweit und der Fuldaer Profi erreichte im Feld von insgesamt 173 Teilnehmern einen passablen neunten Platz. In Zukunft wird Hohmann wieder öfter in Deutschland sein, da er ab diesem Wochenende für Fortuna Straubing in der Poolbillard-Bundesliga spielen wird.

Seit 2008 findet dieses Turnier jährlich statt und auch diesmal traf sich die deutsche Poolbillardelite zum 9-Ball im St. Augustiner Stadtteil Hangelar in der Nähe von Bonn. Wie in jedem Jahr war auch diesmal eine Legende des Poolbillardsports bei den Hangelar Open zu Gast – der dreifache Weltmeister Thorsten Hohmann.
Der Fuldaer mit Wohnsitzen in den USA und auf den Philippinen spielte sich souverän durch die Gruppenphase. In 24 Gruppen mit jeweils sechs, sieben oder acht Spielern standen sich die Akteure gegenüber und Hohmann verzeichnete in sechs Partien fünf Erfolge. Der Fuldaer bezwang Thomas Lüttich (4:1), Patrick Bund (4:1), Günther Willis (4:1), Manuel Biehler (4:0) und Thomas Kiehne (4:0). Lediglich gegen Marcel Nottebaum zog der 38-Jährige mit 3:4 den Kürzeren.
In der anschießenden K.-o.-Runde besiegte Thorsten Hohmann Julien Lindstädt (7:3), Morten Fleischmann (7:1) und Ramazan Akdag (8:7), ehe er im Achtelfinale gegen Christoph Reintjes mit 3:8 unterlag.
„Am ersten Tag habe ich super gespielt. Der zweite Tag lief dagegen nicht so gut. Ich bin mit dem falschen Bein aufgestanden und so habe ich dann auch gespielt“, sagte Hohmann, der sich kaum an sein letzten Turnier in Deutschland erinnern konnte. „Das müssen die Stuttgart Open im Jahr 2010 gewesen sein“, so Hohmann.

Abseits des Turnierspielplans trat der Fuldaer zu einem Showmatch im 10-Ball gegen den 19-jährigen Joshua Filler an. Der Youngster hatte im Juni die China Open in Shanghai (China) gewonnen und dabei im Halbfinale Thorsten Hohmann bezwungen. Die Revanche gelang Hohmann jedoch nicht und er unterlag knapp mit 8:10. „Es war ein super Spiel auf extrem hohem Niveau“, berichtet der Fuldaer.

Thorsten Hohmann wird eingeflogen
In Zukunft wird Thorsten Hohmann wieder des Öfteren in Deutschland zu sehen sein. Heute beginnt die neue Saison in der Poolbillard-Bundesliga und der Fuldaer wird für Fortuna Straubing an den Start gehen. „Ich wurde von einem meiner zukünftigen Mitspieler kontaktiert und habe mich dann bei Nick van den Berg intensiver erkundigt“, so Hohmann. Der Niederländer van den Berg gehört zur europäischen Spitze im Poolbillard, spielt ebenfalls für Straubing und lässt zusammen mit Hohmann die Chancen auf ein gutes Abschneiden von Straubing in der Bundesliga steigen.

Wo seine neue Mannschaft am Saisonende platziert sein wird, ist für Thorsten Hohmann schwer einzuschätzen: „Wir haben eine gute Truppe, aber über unsere Möglichkeiten kann ich wenig sagen. Der Präsident des Klubs ist jedenfalls sehr entspannt, was unser Abschneiden anbelangt.“
Hohmann wird jeweils zu den einmal im Monat stattfindenden Doppelspieltagen eingeflogen, da er zumeist in den USA oder in Asien auf großen Profiturnieren spielt. „Ich werde wieder öfter in Fulda bei meiner Familie und bei meinen Freunden sein“, freut sich der Fuldaer.

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