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Poolbillard

Thorsten Hohmann scheitert in London Von , 20.06.2017

Poolbillard: Frühes Aus für deutsches Duo beim World Cup of Pool

Thorsten Hohmann, Poolbillard, 2010 © Joachim HerbertDer World Cup of Pool in London (Großbritannien) begann vielversprechend für den Fuldaer Poolbillardprofi Thorsten Hohmann. Dem deutlichen Auftaktsieg gegen Malta folgte jedoch eine herbe Klatsche gegen China und das frühe Aus in Runde zwei.

Insgesamt 32 Zwei-Mann-Teams aus 31 Ländern – lediglich Gastgeber Großbritannien stellte zwei Mannschaften – gehen jedes Jahr beim World Cup of Pool an den Start. Die beiden deutschen Poolbillardlegenden Thorsten Hohmann und Ralf Souquet vertraten einmal mehr die deutschen Farben. Ihren größten Erfolg feierten die beiden im Jahr 2011, als sie das Turnier gewannen. Diesmal war jedoch schon wesentlich früher Schluss.

Bereits zum elften Mall fand die Veranstaltung statt, diesmal in der York Hall in London. Deutschland bestritt das Eröffnungsmatch des Turniers gegen Malta mit Tony Drago und Ryan Pisani. Die Malteser sprangen im letzten Moment für Südafrika ein, das Visa-Probleme hatte. Für Hohmann und Souquet waren die Südeuropäer ein einfacher Gegner, und man gewann deutlich mit 7:2.
„Zu Beginn war es für mich schwierig, auf dem Tisch zu spielen“, bekannte Hohmann nach dem Spiel. „Ralf spielte einige gute Bälle und glücklicherweise unterliefen Malta ein paar Fehler. Dies half uns, in unser Spiel und zu unserem Rhythmus zu finden. Wir sind ein eingespieltes Team, haben schon oft zusammen beim World Cup of Pool gespielt und diesen auch schon gewonnen.“

Nach dem Auftakterfolg hatten es die an 14 gesetzten Deutschen mit China zu tun und kassierten eine herbe 0:7-Schlappe. Hohmann und Souquet machten nur wenige Fehler, die Chinesen nutzten diese jedoch gnadenlos aus. „Die Chinesen haben gegen uns sehr stark gespielt“, berichtet Hohmann. „Nach dem Sieg gegen uns haben sie die ebenfalls sehr starken Philippinen mit 9:2 aus dem Turnier geworfen.“

Im Halbfinale setzte es für China jedoch eine deutliche 1:9-Niederlage gegen den späteren Sieger Österreich, der im Finale die USA mit 10:6 bezwang. Österreich sicherte sich beim mit insgesamt 250.000 US-Dollar dotierten Turnier damit 60.000 Dollar Preisgeld für das Siegerteam. Mit dem Sieg Österreichs hatte auch die Serie bestand, dass noch nie ein Team seinen Titel verteidigen konnte. Vorjahressieger Taiwan scheiterte im Halbfinale mit 4:9 an den USA.

Der World Cup of Pool war in Großbritannien sechs Tage lang live auf Sky Sport zu sehen, weltweit hatten Zuschauer in über 100 Ländern die Möglichkeit, Hohmann und Co. beim Spiel zu beobachten.

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