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Poolbillard

Thorsten Hohmann erneut Neunter in New York Von , 11.04.2017

Poolbillard: Zweites Turnier der World Pool Series

Thorsten Hohmann, Poolbillard, 2010 © Joachim HerbertBeim Aramith Masters im New Yorker Stadtteil Queens belegte Thorsten Hohmann einen ordentlichen neunten Platz und damit den gleichen Rang wie beim ersten Turnier dieser Serie im Januar. Der Fuldaer Poolbillardprofi scheiterte erst im Shoot Out des Achtelfinales an Carlo Biado (Philippinen).

Insgesamt vier Turniere umfasst die in diesem Jahr neu gegründete World Pool Series, und alle Wettbewerbe werden im New Yorker Billardcafé Steinway Billiards ausgetragen. Mit großem Aufwand wurden die Partien dieses zweiten Turniers in Szene gesetzt und teilweise live im Internet übertragen.

Für die 82 Akteure des Hauptfeldes stand 8-Ball auf dem Programm. Thorsten Hohmann startete mit einem Freilos in den Wettbewerb und bezwang danach Ike Runnels (9:1) und Skyler Woodward (beide USA, 9:7). In der nächsten Partie traf der 37-jährige Fuldaer auf den Turnierorganisator und zweifachen Weltmeister Darren Appleton (Großbritannien) und besiegte diesen mit 9:6.
„Darren machte zu Beginn ein paar Fehler, und ich ging früh in Führung“, sagte Hohmann nach dem Spiel. „Gegen Ende der Partie hatte ich etwas Glück, als Darren eine gute Chance nicht genutzt hat und ich das Spiel letztlich für mich entschieden habe.“
Die Bedingungen bei diesem Turnier waren nicht einfach, berichtet Hohmann. „Jeder Billardtisch war etwas anders zu spielen, und da fiel es mir nicht so leicht, mich immer wieder auf neue Bedingungen einzustellen. Meine Vorbereitung lief aber gut. Ich verbringe viel Zeit auf den Philippinen und trainieren auch dort. Erst kürzlich habe ich mir einen Billardtisch für die Poolbillard-Variante Chinese 8-Ball gekauft, um auch in dieser Disziplin besser zu werden. In diesem Jahr im Mai vor 25 Jahren bin ich in den Fuldaer Billardverein eingetreten – und ich lerne immer noch dazu“, verrät Hohmann schmunzelnd.

Nach dem Erfolg gegen Appleton hatte es der Fuldaer im Achtelfinale mit Carlo Biado (Philippinen) zu tun. Ab dieser Runde wurde eine Neuerung im Billard ausprobiert, denn nun spielte man – wie im Tennis – auf zwei Gewinnsätze. Hohmann zog mit 1:2 den Kürzeren, unterlag aber erst im Shoot Out, einer Art Elfmeterschießen, das im internationalen Poolbillard äußerst selten zum Einsatz kommt.

Hohmanns Gegner Biardo erreichte im weiteren Turnierverlauf das Endspiel, dort unterlag der 35-Jährige jedoch überraschend dem erst 18-jährigen Albaner Klenti Kaci mit 0:2 Sätzen.

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