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Fußball

SG Walluf überrascht gegen den Spitzenreiter Von , 21.03.2017

Gruppenliga Wiesbaden: Waldbrunn in die Knie gezwungen

Fußball, Ball, Fußballstutzen, Stutzen, 2008 © Joachim HerbertDamit hatten wohl die wenigsten Experten gerechnet. In der Gruppenliga Wiesbaden bezwang am vergangenen Spieltag die SG Walluf den Tabellenführer FC Waldbrunn mit 2:1 und verschaffte sich somit etwas Luft im Abstiegskampf.

Durch Treffer von Marius Dillmann (35.) und Thorsten Barg (56.) lag die SG bis in die Schlussphase mit 2:0 in Führung, ehe Tobias Rösler (89.) noch für den Anschlusstreffer sorgte. Zum Punktgewinn reichte es für den Spitzenreiter jedoch nicht mehr.
„Alles in allem war es ein verdienter Sieg für uns“, berichtet Wallufs Trainer Timo Sieben. „Wir waren lauffreudiger und aggressiver und vielleicht hat Waldbrunn uns auch unterschätzt. Außerdem präsentieren wir uns zuhause immer solide.“

In die Karten hat Walluf gespielt, dass man die beiden Tore jeweils zu sehr günstigen Zeitpunkten erzielte. „Waldbrunn wollte das Spiel machen und wir haben, abgesehen von den ersten zehn Minuten, die Räume gut zugemacht“, sagte Sieben. „Kurz vor der Halbzeit sind wir mit 1:0 in Führung gegangen. Das war ein sehr guter Zeitpunkt. Auch das 2:0 haben wir zu einem günstigen Zeitpunkt erzielt und danach haben wir sicher gestanden. Durch das 2:1 wurde eine hektische Schlussphase eingeläutet mit acht bis zehn Minuten Nachspielzeit. Gegen Ende war es für uns eine Abwehrschlacht, aber wir haben gut verteidigt.“

Entgegen kam den Wallufern dabei die Spielweise des Gegners, denn der FC Waldbrunn übernahm das Kommando. „Mannschaften, die selbst das Spiel machen, liegen uns“, verrät Timo Sieben. „Wenn wir reagieren können sind wir stärker, als wenn wir selbst das Spiel machen müssen.“ Tatsächlich scheint Waldbrunn der SG Walluf zu liegen, denn im Hinspiel konnte man beim 0:0 ebenfalls punkten.

„Grundsätzlich wollen wir immer gewinnen und gehen auch so in ein Spiel, denn in dieser Klasse kann jeder jeden schlagen“, berichtet Wallufs Coach über die Einstellung seines Teams. „Und nach dem 1:2 im Spiel zuvor in Eltville mussten wir eine Reaktion zeigen.“ Das ist der SG Walluf definitiv gelungen.

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