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Poolbillard

Frühes Aus für Thorsten Hohmann beim World Cup of Pool Von , 24.09.2015

Poolbillard * News: Fuldaer vertritt Deutschland in London

Thorsten Hohmann, Poolbillard, 2010 © Joachim HerbertAls einer der Mitfavoriten ging Deutschland ins Rennen um den World Cup of Pool, die Weltmeisterschaft der Zweierteams im Poolbillard. Der Fuldaer Thorsten Hohmann und der für Dachau spielende Ralf Souquet bildeten das deutsche Team, das überraschend mit 3:7 gegen Indonesien unterlag und damit bereits nach dem ersten Spiel ausgeschieden ist.

In 2011 konnten Hohmann und Souquet den World Cup of Pool auf den Philippinen gewinnen, diesmal kam schon in der ersten Runde das Aus.

„Indonesien hat sehr stark gespielt“, lobte Thorsten Hohmann kurz nach der Partie den Gegner. „Sie haben ihre Chancen genutzt und sehr gute Bälle gespielt. Wir dagegen haben den ein oder anderen Fehler gemacht. Die Partien der ersten Runde gehen auch nur über sieben Gewinnspiele und der Gewinner eines Spiels darf wieder anstoßen. Dieser Modus kam uns diesmal nicht entgegen.“

Deutschland geriet zu Beginn mit 1:4 in Rückstand und konnte die Partie nicht mehr drehen. Nach dem Zwischenstand von 2:6 unterlag man letztlich mit 3:7.

Die beiden Indonesier Muhammad Simanjuntak, die aktuelle Nummer 1 im indonesischen Poolbillard, und Irsal Nasution, Gewinner der Bronzemedaille im 8-Ball bei den Asienspielen 2010, gingen schon selbstbewusst ins Spiel. Denn in den drei vorherigen Partien mussten bereist die zwei gesetzten Teams aus China und Kanada die Segel streichen, so dass die Außenseiter ihre Chance witterten und letztlich die an neun gesetzten Deutschen aus dem Wettbewerb kickten.

Insgesamt gehen bei dieser zehnten Auflage des World Cup of Pool 32 Zwei-Mann-Teams aus 31 Nationen an den Start, lediglich der Gastgeber Großbritannien stellt zwei Mannschaften. Mehr als die Hälfte der Teams kommt aus Europa (17), knapp ein Viertel aus Asien (neun) und weitere aus dem Rest der Welt (sechs).

Gespielt wird in der York Hall in London die Disziplin 9-Ball und es geht um ein stattliches Preisgeld von insgesamt 250.000 Dollar, davon allein 60.000 für das Siegerduo, das im vergangenen Jahr aus Großbritannien kam.

Und auch das Fernsehen ist dabei. Die Veranstaltung wird in über 40 Ländern live im TV übertragen, von Skandinavien über Osteuropa, den Mittleren Osten, Nordafrika, USA, Zentral- und Südamerika, China bis nach Neuseeland sind die Spiele im Fernsehen zu sehen. In Deutschland kann man die Veranstaltung per kostenpflichtigem Livestream (http://www.pool.livesport.tv) im Internet verfolgen.

Wer die knapp einstündige Partie von Hohmann und Souquet sehen möchte, findet sie bei YouTube unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=0uRzzgcZu3w

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