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Poolbillard

Thorsten Hohmann spielt um 100.000 Dollar Von , 24.01.2015

Poolbillard * News: Fuldaer beim Turnier in China / Auftritt im chinesischen TV

Für Thorsten Hohmann geht es um eine stolze Summe. Der Fuldaer Poolbillardprofi spielt bei der „China Pool World Championship“ in Shangrao, im Westen Chinas, um die Summe von 100.000 US-Dollar alleine für den Gewinner – für Poolbillardverhältnisse ein ungewöhnlich hohes Preisgeld.

Das Turnier in der neuen Poolbillardvariante China Pool ist zwar als Weltmeisterschaft deklariert, ist aber kein offizieller Titelkampf des Weltverbandes. Trotzdem ist die Veranstaltung nicht nur aufgrund des hohen Preisgeldes ungewöhnlich. Erstmals versucht sich Hohmann im China Pool, vergleichbar mit 8-Ball auf einem 9-Fuss-Tisch mit Snookertaschen und -banden.

Neu ist auch die zeitliche Begrenzung, denn für jeden Stoß hat der Spieler nur 45 Sekunden Zeit. Diese und weitere Regeln werden den ausländischen Akteuren in einer eigenen Konferenz wenige Tage vor dem Turnierstart vermittelt. Danach haben die Spieler zwei Tage Zeit zu üben und sich an die neuen Regeln zu gewöhnen.

Die Qualifikation startet bereits am heutigen Samstag, die Runde der besten 64 Spieler beginnt am kommenden Mittwoch. Thorsten Hohmann steigt erst dann ein, da er als einer der weltbesten Spieler gesetzt ist.

Mehr als 300 Teilnehmer aus 22 Ländern treten im Herren- und Damen-Wettbewerb an und insgesamt werden knapp 300.000 Dollar Preisgeld bei den Männern und 190.000 Dollar bei den Frauen ausgeschüttet.

TV-Auftritt in China
Vor wenigen Tagen wurde im chinesischen Fernsehen die TV-Show „Star Wars“ des Senders Shandong Television ausgestrahlt, in der Thorsten Hohmann als einer von zwei Profi-Billardspielern auftrat. Neben dem Fuldaer war Ralf Souquet zu Gast, ein weiterer Deutscher, der in der Billardwelt großes Ansehen genießt.

„Die Show verläuft ähnlich wie `Let’s dance`im deutschen Fernsehen“, berichtet Hohmann. „Zwölf Prominente gehen an den Start und pro Show muss einer den Wettbewerb verlassen. Als wir die Show im November in Peking aufgezeichnet haben, waren noch fünf Damen dabei.“

Hohmann wurde von seinem Queuesponsor zu dieser Show eingeladen, denn die Firma Lucasi unterstützte eine der prominenten TV-Kandidatinnen mit ihren Billardqueues. Der Fuldaer coachte also diese junge chinesische Schauspielerin und kreierte zahlreiche Übungen am Billardtisch für sie.

„Ich war einen kompletten Tag im TV-Studio, das in einem Billardcafé aufgebaut wurde. Wir haben zwölf Stunden gedreht, insgesamt bis ein Uhr nachts. Daraus hat der Sender dann eine Stunde an Filmmaterial zusammen geschnitten.“
Neben der Präsentation seiner Fertigkeiten musste Hohmann sich auch neuen Herausforderungen stellen. So gehörte etwa das Spielen mit einem Regenschirm zur Show.

Wer einen Blick auf Thorsten Hohmann im chinesischen TV werfen möchte, kann sich hier die komplette Show anschauen (Link einfach ohne die Anführungszeichen in die eigene Browserzeile kopieren):
„https://www.youtube.com/watch?v=4DOlGxy7X2A“

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