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Poolbillard

Jasmin Michel in der Weltelite Von , 17.10.2014

Poolbillard * News: Fuldaerin bei Damen-WM unter den besten 32 Spielerinnen

Die Fuldaer Poolbillardspielerin Jasmin Michel ist derzeit in China in der Erfolgsspur. Bei der Damen-WM in Guilin steht sie unter den besten 32 Spielerinnen der Welt.

Jasmin Michel kann ihre zweite WM-Teilnahme bereits jetzt als Erfolg verbuchen. Die 23-Jährige hat sich nach zwei Siegen und einer Niederlage für die Runde der besten 32 Spielerinnen qualifiziert und trifft dort am heutigen Freitag auf die Chinesin Chen Siming.

Zum Auftakt hatte es Michel mit Erin McManus (USA) zu tun und bezwang diese mit 7:4. Insgesamt 64 Spielerinnen aus 25 Ländern gingen in acht Gruppen zu jeweils acht Spielerinnen an den Start, wobei sich die ersten vier einer jeden Gruppe für die Endrunde qualifizierten.

In ihrer zweiten Partie führte die Akteurin der SG Johannesberg gegen Tsai Pei Chen (Taiwan) zwar zwischenzeitlich mit 3:2, musste sich am Ende jedoch mit 3:7 geschlagen geben. So musste Michel die letzte Partie der Gruppenphase gegen Monica Webb (USA) gewinnen, um sich für die Endrunde zu qualifizieren. Beim 3:5 gegen Michel sah es zeitweise nicht gut aus für die Fuldaerin, die sich jedoch fing, das Spiel drehte und mit 7:5 für sich entschied.

„Hier ist jedes Spiel schwer und man darf sich nahezu keine Fehler erlauben“, berichtet Jasmin Michel aus China. „Mit meiner bisherigen Platzierung bin ich sehr zufrieden. Es unter die besten 32 der Welt zu schaffen war mein Ziel. Ich merke, ich kann mich hier behaupten und mithalten.“

Sehr eindrucksvoll war für die junge Fuldaerin die Eröffnungszeremonie, die in einer Halle mit 2 000 Zuschauern stattfand und bei der jede Spielerin einzeln auf die Bühne gerufen wurde. Das chinesische Fernsehen hat die Veranstaltung übertragen, im Rahmenprogramm traten Tänzer auf und der Sänger, der aktuell an der Spitze der chinesischen Charts steht, präsentierte seinen Nummer-eins-Song.

Von den 15 gestarteten Europäerinnen sind insgesamt nur noch fünf im Rennen, von neun Nord- und Mittelamerikanerinnen nur noch Jeanette Lee (USA). Die restlichen 26 Plätze werden von Asiatinnen belegt, was wieder einmal die Dominanz der Spielerinnen aus China, Japan, Südkorea, Singapur, Taiwan, Indonesien und den Philippinen beweist.

Überraschend kam das Aus der starken Österreicherin Jasmin Ouschan, die zunächst gegen Chichiro Kawahara (Japan) mit 6:7 den Kürzeren zog und dann gegen Kelly Fisher (Großbritannien), die Weltmeisterin des Jahres 2012, mit 5:7 unterlag. Auch die neben Jasmin Michel anderen beiden deutschen Teilnehmerinnen, Ina Kaplan und Kristina Schagan, mussten nach der Gruppenphase die Segel streichen.

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