Fußball
Schwitzen für die Hessenliga Von Joachim Herbert, 10.07.2009Fußball * Hessenliga: Hünfelder SV bringt sich in Form / Krause und Müller neu
In zwei Wochen startet der Hünfelder SV in die neue Saison und steckt derzeit mitten in den Vorbereitungen. Schließlich will man als einzig verbliebener Hessenligist aus dem Kreis Fulda die Region würdig vertreten und gleichzeitig die Leistung aus der vergangenen Punktrunde verbessern.
Lediglich zwei Neuzugänge schwitzen derzeit mit dem Rest des Kaders. Christopher Krause und Marius Müller kamen von Borussia Fulda zum HSV und kämpfen mit den übrigen 18 Spielern um die Plätze in der Startelf. Krause soll laut Trainer Oliver Bunzenthal von der Defensive aus nach vorne spielen, Müller dagegen ist ein offensiver Mittelfeldspieler, den der Coach hinter den Spitzen einsetzen will.
„Wir haben einen Kader von 20 Spielern, fast jede Position ist doppelt besetzt“, sagt Bunzenthal, der mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung zufrieden ist. „Es läuft gut, wir sind im Plan. Die Grundlagen vom Läuferischen her sind geschaffen, jetzt stehen noch einige Vorbereitungsspiele an. Da hat jeder Akteur die Gelegenheit, sich in den Vordergrund zu spielen.“
Und damit zum Saisonstart am 25. Juli gegen Vellmar eine topfitte Mannschaft auf dem Platz steht, haben die Spieler nur mittwochs trainingsfrei. „Ich versuche, auch am Wochenende eine freien Tag hinzubekommen, aber durch die vielen Testspiele ist das kaum möglich“, so der Trainer.
Verlassen hat den Hünfelder SV lediglich David Fladung, der nach Steinbach wechselte. Stefan Wehner steht aus beruflichen Gründen der zweiten Mannschaft zur Verfügung, ansonsten gibt es keine Bewegung im Hessenligakader. Bunzenthal setzt somit auf seine bewährte Truppe, die in der vergangenen Saison den zehnten Tabellenplatz erreichte. Der soll in dieser Punktrunde verbessert werden. „Außerdem wollen wir attraktiven Fußball spielen, um die Zuschauer nach Hünfeld zu locken“, sagt Bunzenthal. „Wir müssen versuchen, etwas Besonderes zu bieten, damit sich die Leute regelmäßig unsere Spiele anschauen.“
Die Bedingungen sind derzeit nicht optimal, denn die Trainingseinheiten werden auf Kunstrasen absolviert, da der Rasenplatz im Hünfelder Stadion gesperrt ist. Oliver Bunzenthal hofft jedoch, dass man in der letzten Woche vor Saisonstart auf Rasen trainieren kann. „Es wäre schon schön, wenn wir die letzten drei Einheiten nicht mehr auf dem Kunstrasenplatz absolvieren müssten“, so Bunzenthal.
Für Abwechslung sorgt der Trainer dennoch. Gestern etwa war eine Spinningeinheit angesetzt und die Spieler schwitzten im Fitnessstudio auf stationären Fahrrädern zu hämmernden Beats. Völlig durchnässte T-Shirts waren das Ergebnis. Felix Magath hätte bei diesem Anblick seine wahre Freude gehabt.
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