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Tischtennis

Ochsenhausens eindrucksvolle Revanche Von TOWIU, 14.03.2009

Tischtennis * Deutsche Tischtennis-Liga: 3:0-Erfolg gegen den SV Werder Bremen

Mit Siebenmeilenstiefeln sprinten die TTF Liebherr Ochsenhausen in Richtung Play-Off-Runde. Nach dem deutlichen 3:0 gegen den sich nach Kräften wehrenden SV Werder Bremen stehen die Oberschwaben, bei denen einmal mehr der junge Portugiese Tiago Apolonia überzeugte, fast schon mit beiden Beinen im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Einer der ersten vier Plätze ist dem Johansson-Team allenfalls noch theoretisch zu nehmen.

Vor 500 Zuschauern im Biberacher BSZ revanchierten sich die gastgebenden Oberschwaben im TV-Spiel des 15. Spieltags eindrucksvoll für die 2:3-Hinspielschlappe an der Weser.
Zur Pause führt der Tabellenzweite gegen die Norddeutschen bereits mit 2:0. Zwar hatte Adrian Crisan beim Fünfsatzsieg über seinen rumänischen Landsmann Constantin Cioti (9:11, 11:8, 7:11, 11:5, 11:9) mehr zu kämpfen, als ihm lieb sein konnte, jedoch demontierte ein Chuang Chih-Yuan in Topform im Anschluss den künftigen Düsseldorfer Seiya Kishikawa, dem man die lange Verletzungspause noch ein wenig anmerkte (11:5, 11:4, 11:6). Im dritten Einzel standen sich Tiago Apolonia und Lars Hielscher gegenüber - Pär Gerell und der erkrankte Trinko Keen pausierten. In einem sehenswerten Fünfsatzmatch mit tollen Ballwechseln, das auch taktisch auf hohem Niveau stand, behielt der 22-jährige Portugiese die Oberhand (9:11, 15:13, 12:10, 5:11, 11:7) und sicherte den TTF nach insgesamt 120 Minuten zwei wichtige Zähler, so dass ihnen nunmehr der Einzug in die Play-Off-Runde lediglich noch theoretisch zu nehmen ist.

Die nächsten beiden Ligaspiele der Oberschwaben haben es allerdings in sich: am 5. April tritt man in Düsseldorf an, sechs Tage später empfängt man Frickenhausen/Würzburg.

Ein überaus zufriedener TTF-Präsident Rainer Ihle wollte bei aller Euphorie den Tag nicht vor dem Abend loben: “Wir sind erst sicher durch, wenn auch rein rechnerisch nichts mehr passieren kann. Doch nach menschlichem Ermessen müssten wir qualifiziert sein.”
Tiago Apolonia rechtfertigte seine Nominierung durch eine überzeugende Leistung gegen den deutschen Nationalspieler Hielscher: „Das sind immer spezielle Spiele gegen Lars und ich war nach meiner Trainingswoche mit den internationalen Top-Spielern sehr gut drauf.”

Quelle: DTTL-Pressedienst

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