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Rock'n'Roll

Wurzeln in den Achtzigern Von Joachim Herbert, 01.12.2008

CD-Review: China Blue – Twilight Of Destiny

Die Wurzeln von China Blue liegen in den achtziger Jahren und das können die Musiker nicht verbergen - wollen sie wahrscheinlich auch nicht. Das neue Album „Twilight Of Destiny“ (Frontiers Records) kommt am Freitag auf den Markt und dürfte all die ansprechen, die schon vor 20 Jahren auf klassischen Rock standen.

Die ersten vier Songs rocken ordentlich los und „Changing Ways“ könnte dabei auch von den Achtziger-Jahre-Ikonen Journey sein. Nach diesem temporeichen Start nehmen China Blue etwas Geschwindigkeit heraus und driften mit den Mid-Tempo-Tracks „Don’t Be A Stranger“ und „Crimes Of Passion“ etwas in Richtung Progressive Rock ab. Es folgt in „Passions“ die einzige Ballade auf dem Album, der jedoch wie den meisten anderen Stücken auch eine wirklich eingängige Melodie fehlt. Beim ersten Mal macht lediglich „Take Me As I Am“ wirklich Lust auf ein nochmaliges Hören.

Noch einmal etwas softer wird es bei „Lost“, das zwar langsam daher kommt, aber keine klassische Ballade ist. „A Last Goodbye“ ist neben den Titelsong „Twilight Of Destiny“ das einzige Instrumental und der Abschluss eines Albums, das unspektakulär ist und selbst den Anhänger melodischer Rockmusik nicht vom Hocker reißt.

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