Fußball
Hünfelder SV sinnt auf Wiedergutmachung Von Joachim Herbert, 12.03.2008Fußball * Landesliga: Derby gegen Eiterfeld
Im Blickpunkt des Interesses steht das Derby zwischen dem Hünfelder SV und Eiterfeld. Lehnerz und Grebenahin spielen auf eigenem Platz.
Hünfelder SV * VfL Eiterfeld
Landesligist Hünfelder SV tritt am Samstag (15 Uhr) zum Derby in Eiterfeld an. Das Hinspiel verlor der HSV Ende August auf eigenem Platz mit 0:1 und will diesmal natürlich drei Punkte einfahren.
Der Start ins neue Punktspieljahr ist beim knappen 2.1-Erfolg vor Wochenfrist gegen Dörnberg nicht ganz so glatt verlaufen wie erwartet. „Wichtig waren die drei Zähler aus diesem Spiel“, sagt Hünfeld Spielertrainer Oliver Bunzenthal. „Unsere Vorbereitung war gut und vielleicht war es gar nicht so schlecht, die Partie gegen Dörnberg nur knapp zu gewinnen, um aufzuwachen.“
Das 0:1 aus dem Hinspiel gegen Eiterfeld hat die Hünfelder verständlicherweise gefuchst. „Es ist natürlich immer ärgerlich, wenn man aufsteigen will und dann gegen eine Mannschaft verliert, die gegen den Abstieg spielt. Aber ich hoffe, dass diesmal eine Torchance der Eiterfelder nicht ausreicht, um gegen uns zu gewinnen“, sagt Bunzenthal, der auch diesmal auf seine gute Hintermannschaft setzt. „Unser Ziel ist es immer, kein Gegentor zu bekommen. Normalerweise machen wir unsere Tore und gewinnen ein Spiel dann auch. Wichtig ist, dass wir den zweiten Platz verteidigen.“
Dafür steht nach seiner Roten Karte aus dem Freundschaftsspiel gegen Borussia Fulda Tobias Becker wieder zur Verfügung. Weiterhin verzichten müssen die Hünfelder auf ihren Stammkeeper Christian Ruck wegen eines Haarrisses im Knöchel.
TSV Lehnerz
Nach dem überzeugenden Auftritt in Bad Soden und dem damit einhergehenden 4:0-Erfolg erwartet Lehnerz am Sonntag (15 Uhr) die zweite Mannschaft von Hessen Kassel. Für beide Teams ist dies ein Sechs-Punkte-Spiel, denn sowohl der TSV, als auch die Nordhessen sind dran an den ersten beiden Plätzen, die zum Aufstieg in die Oberliga berechtigen. Konzentration ist also angesagt, Lehnerz muss – wie zuletzt in Soden – auch diesmal wieder von der ersten Minute an hellwach sein.
TSV Grebenhain
Wach sein muss auch Grebenhain, wenn man am Samstag (15 Uhr) Willingen erwartet. Gegen die in der Tabelle weiter unten platzierten Upländer sollte für Grebenhain ein Sieg möglich sein.
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