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Fußball

Die Tabellenspitze im Visier Von Joachim Herbert, 22.07.2007

Fußball * Landesliga: Lehnerz will oben mitspielen / Grebenhain bescheidener

In zwei Wochen steht für die Landesligisten Lehnerz und Grebenhain bereits der erste Spieltag der neuen Saison an und alle warten gespannt, wie die Teams in die neue Punktrunde starten. Die Vorbereitung läuft und die Verantwortlichen hoffen auf einen guten Start.

TSV Lehnerz
Fragt man die Trainer und Experten nach dem Favoriten auf die Meisterschaft, so wird der TSV Lehnerz von fast allen genannt. Auch in Lehnerz steht man zu dieser vermeintlichen Bürde, denn für Trainer Bardo Hirsch ist klar: „Wir waren letzte Saison Zweiter und haben uns gezielt verstärkt. Da kann ich ja schlecht sagen, wir wollen im Mittelfeld landen. Auf jeden Fall wollen wir wieder eine sehr gute Rolle im Kampf um den Titel spielen. Ob es letztlich reicht, wird man sehen.“
Mithelfen sollen dabei die Neuzugänge Kevin Steudter (kommt vom SVA Bad Hersfeld), Alexander Lembcke (Petersberg) und Dennis Sorg, der nach einem halben Jahr bei Borussia Fulda dem Verein wieder den Rücken kehrt. Den drei Neuen steht lediglich der Abgang von Branislav Milenkovski nach Bimbach gegenüber. Gute Voraussetzungen also, diesmal den großen Wurf zu realisieren. Denn schließlich steigen die beiden Erstplatzierten in die Oberliga auf, der Tabellendritte darf Relegation spielen.
Und wer kämpft laut Bardo Hirsch neben Lehnerz noch um den Titel? „Hünfeld wird eine gute Rolle spielen, vielleicht auch noch Grebenstein. Und ein, zwei weitere Teams kommen bestimmt noch dazu“, sagt Hirsch, der mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden ist. „Derzeit läuft alles in geraden Bahnen.“

TSV Grebenhain
Der TSV Grebenhain kann sieben neue Spieler begrüßen, hat jedoch einen herben Verlust zu beklagen. Torjäger Stanislav Szilagyi hat den Verein in Richtung Borussia Fulda verlassen und dieser Abgang ist für Grebenhain nur schwer zu kompensieren. „Wir haben unseren Kader etwas breiter aufgestellt“, sagt Abteilungsleiter Gerd Röder. „Gerade gegen Ende der letzten Saison hatten wir einige verletzte und gesperrte Akteure und man hat gemerkt, dass der Kader zu klein ist.“
Neu in Grebenhain sind Sven Möller (Flieden), Kai Möller (Nieder-Wöllstadt), Martin Huska (Weiden), Sascha Stefanovic (Hartmannshain/H.), Jakub Milnar (Tschechien) sowie die Brüder André (Rommelshausen) und Konstantin Dallinger (Friedberg).
Das Ziel der Vogelsberger ist ein besserer Rang als in der letzten Saison. „Ein einstelliger Tabellenplatz ist ein völlig realistisches Ziel“, so Röder. Die Vermutung, Grebenhain wolle ganz oben dabei sein, weist er von sich. „Es ist kein Ziel für uns, oben mit zu spielen. Das ist für unseren Dorfverein zu hoch gegriffen.“
An der Tabellenspitze sieht Gerd Röder die üblichen Verdächtigen: „Lehnerz und Hünfeld werden vorne mitspielen“, sagt er.

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