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Das Geheimnis um Saga und Albert Einstein Von Joachim Herbert, 05.10.2005CD-Review: Saga – Chapters Live
Nach 28 Jahren lüften Saga endlich das Geheimnis um ihre mysteriösen „Chapters“. Auf dem aktuellen Doppelalbum „Chapters Live“ (SPV/Steamhammer) werden alle 16 „Kapitel“ dieser Geschichte in korrekter Reihenfolge gespielt. Doch was hat es mit den „Chapters“ (Kapiteln) dieser Band, die einst als Opener für Styx nach Europa kam, eigentlich auf sich?
Im Laufe ihrer seit Ende der siebziger Jahre währenden Karriere haben die Kanadier, die bislang 7 Millionen Tonträger verkauften, auf ihren Alben immer wieder einzelne Songs veröffentlicht, die zu einem großen Ganzen, einer kompletten Geschichte gehören. Diese einzelnen Kapitel wurden jedoch nicht in der korrekten Reihenfolge veröffentlicht, sondern kreuz und quer über ihre Alben verteilt.
So befanden sich etwa auf dem Debütalbum die Kapitel 5 und 6 und die ersten acht Chapters wurden von der Band erstmals auf der Misbehaviour-Tour 1986 in der korrekten Reihenfolge gespielt.
Seit dem sind acht weitere hinzugekommen, die nun erstmals in chronologischer Folge auf einem Album präsentiert werden. So interessant die Story um die Verworrenheit der „Chapters“ ist, so bizarr ist auch die Geschichte, die Saga in den 16 Kapiteln mit Hilfe ihrer teilweise orchestralen Symbiose aus Synthesizern, Rockmusik und Klassik erzählen: Außerirdische beobachten den Werdegang der Erde und befürchten, dass diese sich selbst zerstören wird. Es wird also ein Mensch benötigt, der die Erde wieder auf einen stabilen Kurs führt – und dieser Mensch hat das Gehirn von Albert Einstein, das jedoch in einem anderen Körper steckt…
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