Entertainment
Metal-Gitarristen frohlocken Von Joachim Herbert, 13.08.2005CD-Review: Yngwie Malmsteen – Rising The Fury
Alle Metal-Gitarristen werden frohlocken, denn einer der Größten Ihrer Zunft hat ein neues Album auf den Markt gebracht: Yngwie Malmsteen, Schwedens Gitarrero Nummer eins, hat auf seinem 15. Studioalbum „Rising The Fury“ (SPV/Steamhammer) nichts von seiner Power verloren und ein kompositorisch starkes Werk abgeliefert.
Unterstützt wird Malmsteen von Sänger Dougie White (Ex-Rainbow), so dass er sich auf seine Stärke konzentrieren kann - das Gitarrenspiel. Lediglich die Ballade „Cherokee Warrior“ singt der Schwede selbst und zeigt, dass er auch Metalballaden gekonnt interpretieren kann.
Auch als Produzent hat Malmsteen Hand angelegt, zusammen mit Mike Fraser, der schon für AC/DC, Aerosmith, Metallica und Van Halen arbeitete.
Vier der insgesamt 18 Tracks sind Instrumentals, die sich teilweise sehr nach klassischer Musik im Metalgewand anhören – kein Wunder also, dass Malmsteens Dank auf der CD auch Paganini, Bach, Vivaldi, van Beethoven, Mozart und Tchaikovsky gilt. Der Mann hat scheinbar nicht nur Gitarren im Kopf.
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