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Entertainment

Daredevil springt vom Heft auf die Leinwand Von Joachim Herbert, 24.03.2003

CD-Review: Diverse – Daredevil The Album

Nach Superman, Batman und Spiderman hat erneut eine Fantasiefigur den Sprung aus dem Comicheft auf die Leinwand geschafft. Passend zum Kinostart ist auch der Soundtrack zum Film „Daredevil“ auf den Markt gekommen und „Daredevil The Album“ (Wind-Up/Epic) beinhaltet Rock und Hardrock vom Feinsten.

Neunzehn verschiedene Interpreten präsentieren zwanzig bislang unveröffentlichte Songs und damit ein rekordverdächtiges Exklusivangebot. Die neue Single von The Calling („For You“) ist ebenso vertreten wie die ausschließlich auf „Daredevil The Album“ veröffentlichten Songs von Moby („Evening Rain“), Nickelback („Learn The Hard Way“), Hoobastank („Right Before Your Eyes“) und Seether („Hang On“). Auch Fuel steuern in „Won´t Back Down“ eine weitere Single bei.

Der romantische Teil des Films zwischen Daredevil Ben Affleck und Elektra-Darstellerin Jennifer Garner wird unterlegt von „Bring Me To Life“, der Deutschland-Debütsingle des US-Quartetts Evanescene, die als einziger Act zweimal auf dem Soundtrack vertreten sind. Dieser Songs bleibt schon beim ersten Hören im Ohr kleben, auch wegen der Kombination von harten Gitarren und zerbrechlich wirkender Stimme der Sängerin. Ein gelungenes Stück.

„Daredevil The Album“ präsentiert zwanzig Mal guten Gitarrenrock zwischen Mainstream und etwas härteren Tönen und damit genau die Rockmusik, die derzeit angesagt ist.

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