Rock'n'Roll
Was hätte alles sein können… Von Joachim Herbert, 28.02.2002CD-Review: Nine Inch Nails – And all that could have been
Fast zwölf Jahre hat es gedauert, bis die Industrial-Formation Nine Inch Nails ihr erstes Live-Album vorgelegt hat. „And all that could have been“ (Nothing/Interscope Records) heißt das Werk und es beinhaltet 16 Songs, angefangen von frühen Tracks („Terrible Lie“, „Sin“) des ersten Albums bis zu Stücken des neuesten Studiolongplayers („The Wretched“, „The great Below“, „Starfuckers, Inc.“).
Das Ganze ist ein Rückblick auf die letzte US-Tour der Band, auf der die Mannen um Kopf und Ideengeber Trent Reznor Abend für Abend einen Querschnitt durch die komplette Schaffenskraft der ersten Nine-Inch-Nails-Dekade gaben.
Die Band präsentiert sich auch auf dem Live-Album als lauter und chaotischer Rockact, liefert musikalische Dissonanzen und ratternde Maschinengewehr-Rhythmen ab, wobei der Zuhörer aber zu wenig von der Live- Atmosphäre auf den Konzerten mitbekommt.
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